Sie sind hier: Angebote / Freiwilligendienste im DRK / Freiwilligendienste im DRK

Unser Kursangebot

finden Sie hier

Ansprechpartner

Petra Mustermann

Herr
Thomas Rademacher

Tel: 02761/964825
rademacher@kv-olpe.drk.de

Hauptmanns Garten 9a
57462 Olpe

DRK vor Ort

Angebotsseiten
Adressseiten

Bundesfreiwilligendienst

Freiwilligendienst im DRK

Foto: Zivildienstleistender beim Sanitätsdienst
Foto: A. Zelck / DRK

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) kann jede und jeder absolvieren, der die Vollschulpflicht erfüllt hat und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.Wer über 27 Jahre alt ist und sich bei uns engagieren möchte, der kann seit Juli 2011 am Bundesfreiwilligendienst (BFD) teilnehmen. Dieser bietet älteren Interessierten außerdem die Möglichkeit, sich auch halbtags zu engagieren.

Ansonsten unterscheiden sich Dauer, Rahmenbedingungen und Einsatzfelder der beiden Programme nicht voneinander. Beide Dienste setzen neben der erfüllten Vollzeitschulpflicht Engagement, Lust und Hingabe voraus. Welche Einsatzstelle sich am besten eignet, hängt von den individuellen Interessen, Fähigkeiten und der körperlichen und psychischen Belastbarkeit ab. Diese können gerne mit den Trägern vor Ort besprochen werden: Der Einsatz beim DRK soll fordern aber nicht überfordern. Wer seinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz absolvieren möchte, kann zwischen einer Vielzahl von Einsatzplätzen wählen und dabei auf unsere jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Freiwilligendienste vertrauen.

Lebenslanges Lernen, soziale Kompetenzen und gesellschaftliche Verantwortung bereichern nicht nur das eigene Leben, sie werden auch im Berufsleben geschätzt und verlangt. Der Freiwilligendienst bietet so jungen Freiwilligen die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu erproben und sich neue Berufsfelder zu erschließen. Ältere Freiwillige können mit ihren wertvollen Lebens- und Berufserfahrungen junge oder hilfsbedürftige Menschen bereichern und ihre eigenen Kompetenzen weiterentwickeln. Wer sich engagiert, tut nicht nur anderen sondern auch sich selbst Gutes. Man lernt andere Menschen und Lebensumstände kennen, übernimmt Verantwortung und stärkt damit das eigene Selbstbewusstsein. Man macht sich dort unentbehrlich, wo Menschen auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Dass Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft Freude machen, das bestätigen tausende junge Menschen, die sich beim Roten Kreuz bereits in einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Bundesfreiwilligendienst engagiert haben. Freiwillige erleben während ihrer Zeit beim DRK oft nicht nur eine prägende und sinnstiftende Lebensphase, sie werden auch Teil der weltweit größten humanitären Organisation.

 

 

Welche Einsatzplätze stehen zur Verfügung?

FSJ´ler oder BFD´ler können im DRK-Kreisverband Olpe eingesetzt werden... 

  • im Mobilen Sozialen Hilfsdienst
  • im Krankentransport
  • in der OGS Attandarra in Attendorn (Standorte am Westwall und Stürzenberg)
  • in der OGS an der Grundschule Lennetal (Standorte in Finnentrop, Bamenohl und Rönkhausen)
  • im Behindertenfahrdienst / Essen auf Rädern 
  • in den sieben Kindertageseinrichtungen des DRK im Kreis Olpe
  • im DRK-Kreisverband Olpe (Bereich Erste Hilfe in Schulen)

Bundesfreiwilligendienst im Fahrdienst

Behindertenfahrdienst

Foto: Behindertenfahrdienst
Foto: A. Zelck / DRK

Im Behindertenfahrdienst werden behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ihren Wohnungen abgeholt und zu Schulen, Ausbildungsstätten oder Arbeitsstellen gefahren (...und natürlich wieder nach Hause gebracht). Aber auch Fahrten zu Arztbesuchen, Erledigungen bei Ämtern und Fahrten zu Veranstaltungen etc. gehören zum Tagesablauf.

Dafür stehen Spezialfahrzeuge mit Hebe- oder Rollbühnen für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Neben dem "Chauffieren“ ist der Zivildienstleistende verantwortlich für die sachgerechte Unterbringung und Sicherung der Behinderten sowie für die Betreuung während der Fahrt.

Eigentlich klar, dass für diese Aufgaben der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine zumindest ausreichende Fahrpraxis erforderlich ist. Zudem sollten die Betreuungsaufgaben nicht unterschätzt werden; denn auch sie verlangen ein wenig sozialpsychologisches Geschick.

Menü Service

Seniorin mit Pfleger
Foto: A. Zelck / DRK

Im Bereich "Essen auf Rädern" werden die Mittagsmahlzeiten alten, kranken oder behinderten Menschen ins Haus gebracht. Dabei werden entweder täglich warme Mahlzeiten oder wöchentlich tiefgefrorene Menüs ausgeliefert.

Trotz der einfachen Aufgabenbeschreibung ist der Zivildienstleistende hier nicht nur Lieferant der Nahrungsmittel, sondern auch Ansprechpartner bei Wünschen und berät zudem bei der Essensauswahl. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine ausreichende Fahrpraxis.

Mobilen Sozialen Hilfsdienst

Junger Pfleger im Gespräch mit einer Seniorin
Foto: M. Eram / DRK

Freiwilligendienste im Mobilen Sozialen Hilfsdienst

Ältere oder behinderte Menschen, die sich nur schwer oder gar nicht selbst versorgen können, sind auf Hilfe angewiesen. Der Mobile Soziale Hilfsdienst ermöglicht den Betroffenen, ihre individuellen Wünsche zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen. 

Die Arbeit der Freiwilligen verlangt in diesem Bereich daher ein hohes Maß an Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln.  Genau betrachtet umfasst dieses Aufgabengebiet drei Bereiche:  

  • Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt  Besuchsdienste (Gespräche, Vorlesen, Spiele etc.), Begleitung zu Ärzten, Behörden, Ausflügen, Feierlichkeiten etc.
  • Hilfen im Haushalt,  Zubereitung von Mahlzeiten, Einkaufen gehen,  Reinigungsarbeiten in der Wohnung, Gartenarbeiten
  • Sozialpflegerische Hilfen: bei der Körperpflege (Waschen, Baden und Rasieren), beim Aufstehen und Zubettgehen, beim An- und Auskleiden, beim Gehen und bei Körperübungen.
    Diese Hilfen können nur nach Ausbildung und Anleitung durch eine Fachkraft vom Zivildienstleistenden ausgeführt werden. 

In der Regel ist für eine Tätigkeit in diesem Bereich der Besitz des Führerscheins der Klasse B (oder C1)  erforderlich. Natürlich erhalten Zivildienstleistende zu Beginn ihrer Tätigkeit eine ausführliche Einweisung in der Dienststelle und einen fachspezifischen zweiwöchigen Einführungslehrgang.

zum Seitenanfang