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Pädagogisches Konzept

Die Offene Ganztagsgrundschule erweitert das seit März 1995 bestehende Betreuungsangebot „Verlässliche Schule von 8 – 13 Uhr“. Das Programm beinhaltet
z. B. Spiele und Bastelarbeiten sowie die Erledigung der Hausaufgaben. Diese Angebote haben auch im Offenen Ganztagskonzept ihren Platz gefunden.
Die bislang grundsätzlich offenen Angebote wurden teilweise ersetzt durch gebundene Formen (insbesondere die Hausaufgabenbetreuung). Die Spiel- und Basteleinheiten wurden so gewählt, dass sie bei den Kindern vorhandene Ressourcen erweitern bzw. Defizite ausgleichen und Talente fördern.
Des Weiteren wird mittels spielpädagogischer Ansätze in gebundener Form (z. B. Kindertheater oder –musical) die Sozialerziehung intensiviert. Hier werden Methoden, Kommunikation und Teamfähigkeit trainiert. Die im Vormittagsablauf bereits bewährte Schul- und Unterrichtsorganisation mit den entsprechenden Unterrichtsmethoden des fächerübergreifenden Lernens und die ebenfalls bereits erfolgreich praktizierten reformpädagogischen Ansätze (Öffnung, Freiarbeit, Tagesplan, Wochenplan, Monats- und jahrgangsübergreifende Vorhaben etc.) werden fortgeführt und ergänzt. Insgesamt wird darauf geachtet, dass „gebundene“ und „ungebundene Formen“ in einem pädagogisch sinnvollen Verhältnis zueinander stehen.
Ein hoher Stellenwert wird der Gesundheitserziehung beigemessen, die neben Sport-, Bewegungs- und Ernährungserziehung auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien, Genuss- und Suchtmitteln, der Sexualität und der Körperpflege vermittelt. Maßnahmen, die der Gewaltprävention, der Eigentumssicherung und der Verkehrssicherheit dienen, vervollständigen diesen Rahmen. Eine ebenfalls hohe Bedeutung kommt der Projektarbeit zu. Es finden Projekte statt, die Medien- und Kulturerziehung, Lese- und Kreativitätsförderung, Brauchtumsunterweisung etc. miteinander vereinen. Auch hier sind zurzeit qualitätsanalysierende und –sichernde Verfahren in Arbeit.
Die Angebote werden zum einen so gewählt, dass sie kindgerecht dem allgemeinen Bildungsgedanken entsprechen, zum anderen ergänzen sie gezielt den Vormittagsunterricht. Darüber hinaus soll das Erlernte nachmittags durch zusätzliche praktische Übungen spielerisch intensiv aufgearbeitet und in die individuelle Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder übertragen werden. Dadurch wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, Zusammenhänge besser zu durchschauen. Die hieraus resultierenden Erfolgserlebnisse motivieren die Kinder für die unterrichtliche Arbeit und ermuntern sie auch weiterhin, sich Lerninhalte entsprechend ihrer Neigungen und Fähigkeiten zu erschließen. Neben den genannten Lernmöglichkeiten sichern und erweitern die Kinder auf natürliche Weise im spielerischen Miteinander ihre Sprachkompetenz.
Inhaltlich sind die Projekte jahreszeitlich ausgerichtet. Beeinflusst werden sie u.a. durch die Lehrpläne der einzelnen Fächer und den damit verbundenen Aktivitäten der betreffenden Klassen. Brauchtum und kulturelle Ereignisse finden ebenso ihren Platz wie aktuelles Tagesgeschehen.

Exemplarischer Tagesablauf

In der Zeit von 07.30 Uhr bis 8.00 Uhr melden sich die Kinder der OGS beim pädagogischen Personal an, bearbeiten ihr „Lerntagebuch“, stimmen sich auf den vor ihnen liegenden Schultag ein und begeben sich anschließend in den Regelunterricht des Vormittags. Mit dem Lerntagebuch melden sich die Schüler der Schuleingangsklassen im Regelfall um 11.40 Uhr zurück, erledigen bis 12.25 Uhr einen Teil ihrer Hausaufgaben und treffen sich dann in der Aula zum Mittagessen. Anschließend ist Raum und Zeit für die verbleibenden Hausaufgaben und/oder freies Spiel. Der Rhythmus der Dritt- und Viertklässler ist vergleichbar, sie haben jedoch in der Regel zwei Stunden länger Unterricht und kommen dementsprechend erst um 13.10 Uhr zum Essen. Hier schließt sich die Hausaufgabenphase an, die um 14.25 Uhr beendet oder unterbrochen wird. Dann beginnen für alle Schüler die entsprechenden Projekte. Die Kinder können nach Beendigung des Projekts zwischen 15.45 Uhr und 16.00 Uhr abgeholt werden.